#songsincode – Kreativitätsventil vieler Nerds

Es dauerte angeblich keine acht Stunden, seit dem ersten Tweet am 20. August 2009 mit dem Hashtag: #songsincode, bis es zu einem populären Trend twitternder Community wurde, ja beinahe twitter.com wieder mal kurzfristig auseinander nahm!

Der Sinn dieser Spielerei besteht wohl einfach darin, mit der Syntax irgend einer Programmiersprache oder einer Befehlsreihenfolge einen Songtitel oder eine Passage eines Songs so zu formulieren, dass Gleichgesinnte auf den ersten Blick den Song erkennen. Leute, die nichts mit Programmieren und Ähnlichem anfangen können, können selten einen Sinn in den seltsamen Tweets finden und ärgern sich dementsprechend auch. Dies ist ebenfalls bei Twitter sichtbar. Möglicherweise ist das neben der Entfaltung eigener Kreativität bei den Geeks, einer der Gründe, warum der Trend so schlagartig explodiert ist. (UPDATE: vorsicht, den Hashtag nutzen natürlich auch Spammer, also keine Links in den Tweets klicken! ;)

Das Geniale daran ist aber, dass die Musik selbst sofort in dem Kopf erklingt, sobald man die Zeilen liest und den Song erkennt. Unser Gehirn hilft also kräftig mit, dass wir beim Lesen der Songsincode-Tweets so viel Spaß haben!

Hier ein Versuch meinerseits auch auf dieser Weise bei Twitter mit zu musizieren:

me = new Cowboy() \n me.riding(“steel_horse”) \n if me.isDead()? || !me.isDead()? \n me.setWanted(true); \n end #songsincode

water->attach(smoke) && sky->attach(fire) #songsincode

while ($you->take_breath()) $me->watching($you) // #songsincode

if me.find(trouble.times) m = mother.Mary m.goTo(me) m.speak(wisdom.words) m.speak(‘Let it Be!’) end #songsincode #beatles =)

while (true) { Baby.hit(Britney) } #songsincode

UPDATE: Die Geschichte wie der Trend genau entstand, kann man hier nachlesen.

Interview zum Thema Trends und Entwicklungen im Webdesign

Vor wenigen Tagen gab ich ein zweiteiliges Interview für den FachBlog PIXELPIPE.de zum Thema “Trends und Entwicklungen im Webdesign”. Hier ist das Interview in voller Länge:

Rostislav Zotin

Rostislav Zotin, geboren 1976 in der Ukraine, machte seine ersten Erfahrungen im Programmieren (Basic) schon im Jahre 1984 – auf der Arbeit seiner Eltern in Kiev. Später programmierte Zotin auch in Deutschland am eigenen C64 und 286er, den er sich mit 15 Jahren mit Hilfe von Softwareübersetzung verdient hatte. Als Student der Medientechnik mit Schwerpunkt ‘Internettechnologien’ entwickelt Rusty, wie ihn alle seine Kollegen und Freunde heute nennen, im Rahmen seiner Diplomarbeit Webanwendungen für seinen künftigen Arbeitgeber: MTV Networks. Nebenbei konzipiert und programmiert er E-Commerce Lösungen in PHP, um sein Studium zu finanzieren. Nach seinem abgeschlossenen Studium arbeitet Rostislav Zotin als Online Producer, Senior Online Producer und seit 2007 als Senior Manager Interactive Operations für die Musiksender MTV und VIVA in Berlin. Mit uns hat er über Entwicklungen und Trends im Webdesign gesprochen:

Redaktion: Die Entwicklung im Bereich Webdesign in den letzten Jahren verlief ziemlich rasant. Zunehmend spielen audiovisuelle Elemente eine Rolle. Geht der Trend nun verstärkt in diese Richtung?

R. Zotin: Rasant ist fast schon untertrieben, oder hätte jemand vor 2-3 Jahren geglaubt, z.B. Youtube auch tatsächlich ‘unterwegs’ genießen zu können? Die Bandbreite, die dem Konsumenten zur Verfügung steht, wächst stetig und veranlasst uns alle natürlich immer mehr, von diesen Elementen Gebrauch zu machen.
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NS_ERROR_DOM_BAD_URI oder von XMLHttpRequest in Firefox und Safari (Access Across Domains)

Wenn du mal als alter Windows-User auf die Idee kommst ein Widget für das OS-X Dashboard zu entwerfen und du externe Daten, wie z.B RSS-Feeds oder andere XML-Dateien auslesen und verarbeiten (parsen) möchtest, habe ich möglicherweise einen Tipp für dich:

Versuche nicht deine erste Schritte dazu mit Firefox zu machen! Das Add-on: Firebug ist eine feine Sache, keine Frage, nur verhält sich Firefox bei XMLHttpRequest einwenig anders wie Safari (bzw. Webkit, was den Widgets ja auch als Umgebung zugrunde liegt), ebensowenig funktioniert im Firefox die methode .load() be einem DocDocument object, wenn man versucht von anderen servern Dateien zu lesen. Sicherheitswarnung im Firebug, wie “uncaught exception: Access to restricted URI denied (NS_ERROR_DOM_BAD_URI)” beendet schnell deine Euphorie “mal eben schnell ein Widget zu zaubern”.

Die Lösung ist simpel: wie im original Tutorial angegeben, solltest du dir die html Seite deines Widgets direkt im Safari anschauen, oder zum Javascript debbugen gleich den WebKit runterladen & benutzen: rechte Maustaste -> “Inspect Element”.

Den lokalen “file:///”-Pfad zu deiner widget-html Datei aus Firefox in Safari/WebKit kopieren und schon geht’s!

…das spart echt Zeit! :)