Ressourcenbasierte Wirtschaft – Kapitel 1: Geldwirtschaft

Mechanismen und Folgerungen

Begriffsbestimmungen:

Der Ausdruck “Ökonomie” wird allgemein definiert als die Sozialwissenschaft, welche sich mit der Herstellung, der Verteilung und dem Konsum von Gütern und Dienstleistungen befasst.

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts ist der vorherrschende Antrieb praktisch aller ökonomischen Systeme weltweit ein “monetäres System”, welches als allgemein gültiges Tauschmittel ein Medium, bekannt als “Geld”, verwendet und damit Beschäftigung in Form von Arbeit, die Verteilung von Gütern und Dienstleistungen und deren Konsum ermöglicht. Die Verwendung dieser Art des Geldaustausches als Grundlage eines Wirtschaftssystems könnte man als “Monetäre Ökonomie” bezeichnen.

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Ressourcenbasierte Wirtschaft – Kapitel 2: Der endgültige Zusammenbruch

Jenseits der Verantwortungslosigkeit

David Walker, ehemaliger Präsident des amerikanischen Rechnungshofes und Leiter des Rechnungs- und Untersuchungsausschusses, warnte vor den Wahlen im Jahr 2004 davor, dass die Vereinigten Staaten und ihre Steuerzahler spätestens 2009 nicht mehr in der Lage seien, die Zinsen der Staatsverschuldung zu zahlen, wenn man keine tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungen vornimmt. Im Jahr 2001 befand eine vom US-Finanzministerium autorisierte Studie, dass bis zum Jahr 2013 die Einkommenssteuer auf 65 % erhöht werden müsste, um den Schuldenzahlungen (bei deren momentaner Wachstumsrate) Folge leisten zu können. Wenn die Vereinigten Staaten es sich nicht mehr leisten können, die Zinsen auf ihre Schulden zu zahlen, dann wäre das die letzte Phase des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und hätte somit einen totalen Bilderbuch-Bankrott zur Folge. Aufgrund inhärenter finanzieller/kommerzieller Abhängigkeiten würde sich diese systemische Krise wahrscheinlich wieder auf den Rest der Welt auswirken.

Wie konnte das geschehen? Mehr lesen

Ressourcenbasierte Wirtschaft – Kapitel 3: Was ist relevant?

Naturgesetze

Wenn wir einmal aus dem gesellschaftlichen Kontext heraustreten und uns selbst und die Welt aus einer allgemeineren Perspektive betrachten, so kommen wir zu der Schlussfolgerung, dass es eine enorme Menge Lärm im System gibt. In anderen Worten: die Grundlagen des Lebens scheinen in einem Meer von sozialen, beruflichen und finanziellen Verpflichtungen untergegangen zu sein, wobei die meisten davon künstlich sind. Beispielsweise bringt die Notwendigkeit von Geld und Einkommen den Menschen in eine eingeschränkte Lage. In der Regel spiegelt “Arbeit gegen Einkommen” nicht die wirklichen Interessen der jeweiligen Person wider, noch die Interessen der Gesellschaft. Wenn wir die heute existierenden Berufe betrachten, so stellen wir fest, dass die breite Mehrheit keinem größeren Zweck dient als der Aufrechterhaltung des “zyklischen Konsums”. Diese Willkür stellt eine enorme Verschwendung an Leben und Ressourcen dar. Mehr lesen