Ressourcenbasierte Wirtschaft – Kapitel 5. Eine Ressourcenbasierte Ökonomie

“Wir rufen zu einer direkten Neugestaltung unserer Kultur auf, in der die uralten Unzulänglichkeiten wie Krieg, Armut, Hunger, Schuld und unnötiges menschliches Leiden nicht nur als vermeidbar, sondern auch als absolut inakzeptabel angesehen werden. Alles geringere führt lediglich zu einer Wiederholung derselben Fehler, die unserem jetzigen System innewohnen.” – (Jacque Fresco, Fresco, Jacque, The Best That Money Can’t Buy: Beyond Politics, Poverty and War, Global Cybervisions, FL, 2002, p.x)
Die Zeit für eine Neugestaltung unserer Weltgemeinschaft ist gekommen. Der Grund hierfür sind nicht irgendwelche kreativen Interessen oder intellektuellen Bestrebungen. Die Ursache ist das Versagen der Finanzstrukturen, die einen Anstieg der weltweiten Armut und Konflikte auslöst, durch das Streben nach Profit dauerhaft Korruption erzeugt und den Planeten und uns kontinuierlich durch die kommerzielle Industrie vergiftet. Wir stehen am Scheideweg. Entweder übernehmen wir die Verantwortung für unser Leben und die Gesellschaft, oder wir zahlen den Preis. Je länger wir in diesem überholten System weiterleben, desto instabiler wird es.

Das Venus Projekt

In diesem Abschnitt werden wir das Venus Projekt besprechen. Das Venus Projekt, welches das Ergebnis der lebenslangen Arbeit des Ingenieurs und Statikers Jacque Fresco ist, ist eine Organisation, die nichts Geringeres als eine friedliche und zukunftsfähige globale Zivilisation anstrebt. Sie will die Gesellschaft auf den aktuellen Stand heutigen Wissens und moderner Methoden bringen. Ihre Grundsätze basieren im Wesentlichen auf der Anwendung von Wissenschaft und Technik im menschlichen und sozialen Interesse. Die soziale Idee hinter dem Projekt wird als Ressourcenbasierte Ökonomie bezeichnet.
Eine Ressourcenbasierte Ökonomie verwendet bestehende Ressourcen anstatt von Kommerz. Alle Waren und Dienstleistungen sind ohne den Gebrauch von Währung, Kredit, Tauschmitteln oder irgendeiner Form von Schuld oder Knechtschaft verfügbar.
Ziel dieser neuen sozialen Ordnung ist es, die Menschheit von den sich ständig wiederholenden, stumpfsinnigen und willkürlichen Berufen zu befreien, die keine echte Bedeutung für die soziale Entwicklung haben. Wir fördern ein neues Anreizesystem, das Selbsterfüllung, Bildung, soziales Bewusstsein und Kreativität fördert, statt das heute dominante oberflächliche und egozentrische Streben nach Reichtum, Besitz und Macht. Das Venus Projekt erkennt an, dass die Erde reichlich Ressourcen bietet und dass unsere überholten Methoden, Ressourcen durch Geldpolitik zu rationieren, nicht länger nötig sind. Genau genommen sind sie für unser Überleben äußerst kontraproduktiv. Das Geldsystem wurde vor Jahrtausenden in Zeiten großer Knappheit geschaffen. Seine anfängliche Bestimmung war die Verteilung von Waren und Dienstleistungen mittels Arbeitsleistungen. Es steht überhaupt nicht im Zusammenhang mit unserer heutigen Kapazität, Waren und Dienstleistungen auf diesem Planeten zu erzeugen.
Wie wir bereits in Kapitel 2 besprochen haben, löst der technologische Fortschritt die Menschen mehr und mehr in ihrer Rolle als wirtschaftliche Arbeitskraft ab. Dieser Paradigmenwechsel wird unsere Gesellschaft auf die eine und andere Weise verändern. Er wird uns entweder zu einer neuen Gesellschaftsform führen, die keine menschliche Knechtschaft für das Einkommen erfordert; in der die Gesellschaft als Ganzes so gestaltet wird, dass sie quasi von sich selbst profitiert durch den Gebrauch fortschrittlicher Technologie, die gezielt für die soziale Verbesserung eingesetzt wird. Er kann uns aber auch auf den Pfad von Chaos und Durcheinander führen, wobei die Arbeitslosigkeit steil ansteigt, wo Kriminalität sich wie eine Epidemie ausbreitet, wo drakonische Polizeimaßnahmen eingeführt werden, um Widerspruch zu unterdrücken, und wo Ressourcen in noch höherem Maß ausgebeutet und zerstört werden.

Unser Fortbestand und unsere Lebensqualität hängen einzig und allein davon ab, wie wir die Erdressourcen nutzen, verwalten und bewahren. Da wir nun in der Lage sind durch unseren stetig wachsenden wissenschaftlichen Einfallsreichtum, diese Ressourcen in der menschlichsten, technologisch konstruktivsten und effizientesten Weise zu nutzen, gibt es heute keine logische Grundlage mehr für den Brauch von Arbeit für Geld und Geld für Ressourcen. Die intelligente Verwaltung der Erdressourcen ist das Wichtigste. In einer vernünftigeren Welt würden wir auf das dynamische Gleichgewicht innerhalb unseres globalen Ökosystems achten und unseren Produktionsprozess entsprechend anpassen.

Außerdem müsste eine Ressourcenbasierte Ökonomie naturgemäß global sein, weil die ultimative Nutzung des Planeten eine weltumspannende Organisation benötigt. Der Planet kann nur aus einer ganzheitlichen Perspektive heraus sorgfältig untersucht und bewirtschaftet werden. Dies ist keine subjektive Meinung. Die Erde ist im Grunde ein Werkzeug voller Möglichkeiten für uns, Technologie, Nahrung und Energie in Fülle zu erzeugen. Wenn wir nicht die Übersicht über alle Erdressourcen erhalten und den Planeten als ein synergetisches Ganzes verstehen, schränken wir unsere Fähigkeiten ein. Bedauerlicherweise ist die Welt heute geteilt durch profitorientierten kommerziellen Konkurrenzkampf, religiöse Gruppen und primitive nationalistische Selbstidentifikation, die gegenwärtig die Organisation einer globalen Ressourcenverwaltung erschweren. Weil das Geldsystem schon an sich völkerübergreifende Kooperation einschränkt, ist es als solches für unser Überleben schädlich. Was Ideologien betrifft, ist es an der Zeit, dass wir unsere religiösen und nationalistischen Differenzen beiseite legen und erkennen, dass wir alle auf demselben Planeten leben und dieselben Dinge zum Leben brauchen. Erst wenn die Welt zusammenarbeitet, wird Nachhaltigkeit und wahrer Fortschritt erreichbar. Eine genauere Besprechung des Problems der ideologischen Spaltung finden Sie in Kapitel 7.

Industrie und Arbeit

Wie bereits erwähnt haben Statistiken gezeigt, dass Menschen mehr und mehr durch automatisierte Maschinen als Arbeitskraft ersetzt werden, was zu Arbeitslosigkeit und folglich zu einer allgemeinen Minderung der Kaufkraft der Bevölkerung führt. Während sich diese Entwicklung zuspitzt, erreichen wir irgendwann einen Umkehrpunkt, an dem die mangelnde Kaufkraft der Verbraucher die geldabhängige Wirtschaft zerstört, denn ganz egal wie kosteneffektiv die Produktionsfirmen auch sein werden, die Leute werden ganz einfach kein Geld mehr haben um Dinge zu kaufen, was dem Mechanismus des zyklischen Konsums ein Ende setzen wird.
Diejenigen, denen das klar ist, versuchen oft eine Lösung innerhalb des monetären Systems zu finden, gewöhnlich durch Ersinnen eines “Hyper-Wohlfahrts-Sozialisten-Staats”, in dem die reiche Elite die Fabriken besitzt, eine praktisch nicht existierende Mittelschicht (vielleicht 5 % der Weltbevölkerung) arbeitet, um die Arbeitsabläufe der Maschinen zu überwachen, während der Rest der Weltbevölkerung Geld in Form von Staatsleistungen bekommt. Diese Vorstellung ist einfach nur widerlich und absurd. Sie führt zu Diktatur, extremen Freiheitseinschränkungen und großem Volkszorn, weil die Klassenteilung immer noch da ist, welche denen ganz oben Zugang zu weitaus mehr Ressourcen bietet als den Milliarden ganz unten.
Folglich sehen wir derzeit eine gewollte Erstickung und Zurückhaltung technologischer Entwicklungen, um die Menschen in Lohn und Brot zu halten. Das ist so, als ob du einen elektrischen Bohrer für deine Arbeit zur Verfügung hättest, aber stattdessen einen Handbohrer benutzt, damit du für mehr Arbeitsstunden bezahlt wirst. Das ist vollkommen kontraproduktiv. Es ist schlicht Irrsinn, die technologische Entwicklung zu verlangsamen oder zu ignorieren, um ein überholtes Gesellschaftssystem aufrecht zu erhalten. Die Technologie dient einzig und allein der Befreiung der Menschheit von Arbeit! Wir brauchen eine soziale Entwicklung, die sich auf die Maximierung unserer technologischen Möglichkeiten konzentriert, um die Menschheit von Plackerei zu befreien und die Produktivität zu maximieren. Alles geringere ist inakzeptabel.
Vergessen wir nun beispielsweise einmal unser derzeitiges auf Geld basiertes Gesellschaftssystem und werfen einen neuen Blick auf die modernen industriellen Produktionsmethoden, die in einer Ressourcenbasierten Ökonomie eingesetzt werden würden. Nun stellt sich die Frage, wie wir ein Produktionssystem entwickeln könnten, welches einen qualitativ hochwertigen Ertrag maximiert, Müll reduziert, das dynamische Gleichgewicht der Biosphäre berücksichtigt und Arbeitsprozesse erledigt, die von Menschen in mechanischer und sich wiederholender Monotonie ausgeführt werden müssten?

Basierend auf der wissenschaftlichen Methode wird nun gezeigt, wie die einzelnen Schritte hin zur industriellen Produktion aussehen könnten:

Schritt 1: Erstelle eine Übersicht über die Erdressourcen.
Schritt 2: Entscheide anhand der Dringlichkeit, was produziert werden muss; von Bedarfsgütern (wie z. B. Nahrung, Wasser, Unterkunft, etc.) über Nutzgegenstände (Rohstoffe, automatisierte Maschinen, technologische Entwicklung, etc.) bis hin zu Gegenständen für Unterhaltungszwecke (Unterhaltungsmedien, Radios, Musikinstrumente, etc.).
Schritt 3: Optimierung von Produktionsmethoden/Maximierung der Lebensdauer.
Schritt 4: Verteilungsmethoden für den menschlichen Zugriff.
Schritt 5: Die optimierte Wiederverwertung jener Produkte, die irgendwann veraltet oder funktionsuntüchtig werden.

Schritt 1: Erstelle eine Übersicht über die Erdressourcen.
Wie im letzten Kapitel erörtert, ist es entscheidend, dass wir unseren Planeten erfassen, um unseren Gestaltungsspielraum zu erkennen. Durch diese Informationen ist die industrielle Produktion immer darauf eingestellt jeden aufkommenden Mangel zu kompensieren, unterstützt durch die rechnerisch adäquateste Verteilung von Rohstoffen nach Verfügbarkeit und sinnvollster Nutzung. Für jede knapp werdende Ressource wird umgehend nach einer Alternative oder einem Ersatzstoff gesucht. Diese Übersicht könnte durch elektronisches Echtzeit-Feedback aus allen Rohstoffsektoren des Planeten ermöglicht werden, das Informationen in eine Hauptcomputerdatenbank einspeist, die jede wachsende Knappheit oder jedes aufkommende Problem überwacht. Die Idee des Monitorings der Weltressourcen ist keineswegs weit hergeholt, auch wenn es sich äußerst kompliziert anhört. Tatsächlich haben jedoch die US-Streitkräfte und das Pentagon bereits Satelliten und Ozeankontrolleinheiten für Verteidigungszwecke. Diese Instrumente könnten zum Zweck der ökologischen Überwachung umfunktioniert werden, anstatt damit Menschen zu überwachen.

Schritt 2: Entscheide, welche Produktion benötigt wird.
Was brauchen wir? Das ist eine sehr wichtige Frage, weil die meisten auf diesem Planeten heute nicht wissen, was sie außer Nahrung, Wasser und Unterkunft wirklich brauchen oder wollen, da sie noch nie über den wahren Stand unserer Technologie informiert wurden. Was wir zu brauchen glauben, ist eine direkte Folge des gesellschaftlichen Bewusstseins über technologische Entwicklungen. Zum Beispiel hätte jemand vor 300 Jahren eine Nadel und Faden gebraucht, um ein zerrissenes Hemd zu flicken. Heute würde man glauben, eine elektrische Nähmaschine zu benötigen, doch was man wirklich braucht, ist eine Art Stoff, der nicht so leicht oder überhaupt nicht zerreißt.
Jemand, der Staub in seiner Wohnung hat, denkt vielleicht: “Ich brauche einen Staubsauger!” Ist das so? Was er oder sie vielleicht wirklich braucht, ist ein Haushalts-Drucksystem, das Staub aus der Wohnung bläst oder mit elektrostatischen Luftfiltern ausgestattet ist, die beseitigen, was an wenigem Staub und Bakterien in der Luft ist. Mit anderen Worten, wenn wir kritisch untersuchen, was wir in einem materiellen Sinn zu brauchen glauben, können wir anfangen zu sehen, dass Bedürfnisse immer im Fluss sind. Wissenschaft und Technologie sind Barometer des menschlichen Nützlichkeitsbedürfnisses und deshalb sollten alle erzeugten Produkte technisch so fortschrittlich sein wie möglich. Unser gegenwärtiges Geldsystem, das unaufhörlich verschwenderische, überholte Produkte erzeugt, um Industrie und Wirtschaft am Laufen zu halten, hat weder die Fähigkeit noch den Wunsch die fortschrittlichsten Werkzeuge für unseren Gebrauch herzustellen. Das liegt daran, dass der Großteil der produzierten Waren bei einer Fokussierung der Industrie auf die für die Gesellschaft nützlichsten Dinge überflüssig wäre.

Schritt 3: Optimierung von Produktionsmethoden | Maximierung von Produktlebensspannen.
Wenn ich mir selbst einen Tisch bauen würden, würden ich sicher gehen, dass der Tisch so lange wie möglich hält. Das macht Sinn, nicht? Wenn der Tisch bricht, dann muss ich einen weiteren bauen, mit den Kosten des Materials und der Arbeit. Es wäre logisch, dass alle Produkte in einer Gesellschaft die längstmögliche technische machbare Lebensspanne haben.
Leider passiert genau das Gegenteil in unserem derzeitigen System, da das monetäre System, wie vorher besprochen, auf Multiplizität und geplanter Überalterung basiert. Ohne diese würde die ganze Wirtschaft kollabieren. Dieser Mechanismus des monetären Systems ist einfach abträglich. Wie jemand sich zurücklehnen kann und die Neigung des monetären Systems, Müll zu erzeugen, verteidigen kann, ist erschreckend. In einer vernünftigeren Welt werden wir Dinge machen, die halten.
Die Optimierung von Produktionsmethoden verwendet die mächtigsten Materialien und Methoden und erzeugt die langlebigsten und effektivsten Produkte. Menschliche Arbeit wird nicht nur gerade durch Maschinen ersetzt weil es kosteneffizienter im Profitsystem ist; Maschinenarbeit ist übermäßig besser als menschliche Arbeit, und Outputstatistiken haben das kontinuierlich gezeigt. – Industrielle Produktivität steigt, wenn Maschinenarbeit menschliche Arbeit ersetzt. Das, natürlich, sollte keine Überraschung sein, da eine Maschine nicht müde wird und immer akkurater und konsistenter als ein Mensch ist, mechanisch gesehen. Hocheffiziente Arbeitsautomatisierung, gepaart mit wissenschaftlich gemanageten Ressourcen (wie beschrieben in Kapitel 3), wird eine fließende, knappheitsfreie Umgebung ermöglichen, welche durch einen nur sehr kleinen Teil der Bevölkerung betrieben wird.

Schritt 4: Verteilungsmethoden für menschlichen Zugriff.
Vertriebsmethoden würden ebenfalls vom Stand der Technologie abhängen. Zum Beispiel könnte die Produktion schließlich so rationalisiert werden, dass ein Produkt nur dann hergestellt wird, wenn dafür eine Anfrage von einer Person mit einem entsprechendem Bedürfnis getätigt wird. Trotzdem würden lagerähnliche Verteilungszentren zusammen mit einer automatisierten Lieferung vorläufig der einfachste Weg sein. Da in diesem System außerdem kein Geld verwendet wird, gibt es auch kaum ein Verlangen danach, Dinge zu horten. Es besteht für eine Person auch keinen Grund etwas zu stehlen, das für jeden verfügbar ist … und sie könnten es ja auch gar nicht verkaufen.
Angesichts der Tatsache, dass alle Waren in einer Ressourcenbasierten Ökonomie so entworfen werden, dass sie so lange wie möglich halten, würden die heute bestehenden Werte der Konsumkultur ebenfalls überwunden werden. Ganz zu schweigen von den Auswüchsen aller anderen Werteverzerrungen, die uns heute durch die Werbung aufgezwungen werden und wodurch die Leute gierig werden oder sich aufgrund ihres Besitzes minderwertig oder unfähig fühlen. Werbung würde in diesem neuen System nicht existieren, abgesehen von allgemeinen, für jeden verfügbare Produktinformationen für diejenigen, die denken, dass sie das Produkt brauchen. Um ein Produkt zu erhalten, würde eine Person wahrscheinlich online gehen, nach der Funktion des Artikels suchen, den Artikel auswählen und diesen bestellen. Er würde dann kurz darauf zur Abholung oder Auslieferung bereitstehen.

Schritt 5: Die optimierte Wiederverwertung der überholten oder funktionsunfähigen Produkte.
Dieser Schritt beginnt eigentlich in der Produktionsphase, da für jedes entworfene Produkt die Wiederverwertbarkeit im Voraus eingeplant wurde. Idealerweise würde jedes Produkt nachhaltig und wiederverwertbar sein. Diese strategische Planung würde sicherstellen, dass veraltete Produkte wiederverwendet und der Müll auf ein Minimum reduziert würde.

Der für viele schwierigere und verunsichernde Teil hinsichtlich der oben genannten 5 Schritte für die neuen Industrieproduktionsmethoden der Ressourcenbasierten Ökonomie hängt wahrscheinlich mit Schritt 3 zusammen, in dem wir erläutern, dass menschliche Arbeit in so vielen Bereichen wie möglich durch Maschinen zu ersetzen ist. Die Frage “Wer wird die Maschinen warten und bedienen?” wird häufig gestellt. Hierauf werden wir gleich etwas näher eingehen.
Werfen wir jedoch zunächst kurz einen Blick zurück auf die Geschichte und Entwicklung der maschinellen Automatisierung und Computertechnologie.
Der erste große automatisierte Arbeitsroboter, Unimate, von der Firma Unimate Inc., füllte einen Arbeitsbereich von 10 Kubikmetern. Er beanspruchte fast 2 Quadratmeter Bodenfläche. Der Unimate wurde zum ersten Mal 1961 in den Werken von General Motors in Trenton, New Jersey an einer Spritzguss-Maschine eingesetzt. Sechs Jahre später verwendete GM den Unimate für das Punktschweißen und die Befestigung von Klammern an den Rahmen von Autositzen. 1970 baute der Fahrzeughersteller das erste automatisierte Punktschweiß-Fließband, das aus 28 Robotern bestand. (Sprovieri, John, 50 Years of Assembly: Robots to Change the Future—Again)
Die Hersteller solcher Maschinen wussten genau, welche Auswirkungen dies haben könnte. 1962 gründete John Snyder, der Präsident der U.S. Industries Inc., einer Herstellerfirma für automatisierte Maschinen, die “Stiftung für Automatisierung und Arbeitsplätze”, womit er versuchte, “Wege zu entwickeln, um die Auswirkungen der Automatisierung auf Entlassungen zu mildern”. Er stellte einst fest:
“Ich möchte die automatisierten Maschinen verkaufen, die meine Firma herstellt, aber wenn unsere Wirtschaft darunter leidet und das Problem der Arbeitslosigkeit nicht behoben wird, werde ich Probleme bekommen, diese zu verkaufen und ich werde keinen Grund mehr haben, sie überhaupt noch herzustellen. Aus meiner Sicht sollten alle Geschäftsleute bedenken, dass das Problem der Arbeitslosigkeit und das Problem der Automatisierung sowohl in Bezug auf die Wirtschaft als auch auf die Arbeitsplätze sehr ernst zu nehmen ist. (Rodden, Robert G., The Fighting Machinists, a Century of Struggle)
1946 wurde der erste Universalrechner ENIAC entwickelt. In diesem Computer steckten 18.000 Vakuumröhren, er benötigte eine Fläche von ca. 63 qm und wog über 30 Tonnen. Professor Irving Brainerd von der University of Pennsylvania spekulierte einmal, dass der ENIAC während seiner 80.223 Betriebsstunden wahrscheinlich mehr Berechnungen durchgeführt hat als die ganze Menschheit seit Anbeginn der Zeit. (Kanellos, Michael, ENIAC–Monster and Marvel).
Heute hat ein Computerchip, der nicht mehr als 0,5 mm misst, dieselbe Rechenleistung wie der ENIAC.
Die heutigen Maschinenanlagen sind meist computerisiert. Im Wesentlichen ist der Computer das Gehirn der Maschine und steuert ihre Aktionen. Diese Kombination aus Computer und Maschine bezeichnet man als Kybernetisierung. Kybernisierte Maschinen sind zum heutigen Zeitpunkt wahrscheinlich die mächtigste und folgenschwerste Erfindung, die der Menschheit jemals zur Verfügung stand. Diese Hilfswerkzeuge sind in der Lage, die gesamte Struktur der Gesellschaft zu verändern … beginnend damit, dass die Menschheit vom Zwang der Arbeit befreit wird.

Mit den Worten Albert Einsteins:
“Die endgültige Automatisierung … wird unsere moderne Industrie so primitiv und überholt erscheinen lassen wie uns heute der Steinzeitmensch erscheint. (Fresco and Keyes, Looking Forward, Barnes, 1969, p. 72)

Gegen diese Wirklichkeit sollten wir nicht ankämpfen. Wir sollten sie mit offenen Armen begrüßen. Die Kybernetisierung ist die Proklamation der Befreiung der Menschheit von der alltäglichen Schufterei, sie öffnet neue Horizonte für die menschliche Leistungsfähigkeit und Forschung.

Mit den Worten von Dr. Norbert Wiener, bekannt als “Vater der Kybernetik”:
“Es ist eine Degradierung des Menschen, ihn an ein Ruder zu fesseln und als Antriebskraft zu missbrauchen, aber im gleichen Sinne ist es auch eine Degradierung, einen Menschen in einer Fabrik völlig monotone Handgriffe machen zu lassen, die gerade mal ein Millionstel seiner Hirnleistung erfordern. (Fresco, Jacque, The Best That Money Can’t Buy, Global Cybervisions, 2002, p. 54)

Diese kybernetisierten Maschinen übersteigen bei weitem die technische Präzision eines Menschen und sind zudem in der Lage, Berechnungen in einem unglaublichem Tempo durchzuführen, wobei sie die Rechenleistung und Fähigkeit des menschlichen Gehirns ebenfalls deutlich übertreffen. Denjenigen, denen die Science Fiction die Vorstellung eingeimpft hat, diese Maschinen würden so etwas wie ein “Bewusstsein” entwickeln und die “Herrschaft über die menschliche Rasse übernehmen”, sei nun gesagt, dass diese Fiktion keinerlei Bezug zur Realität hat. Kybernetische Maschinen sind lediglich kreative Erweiterungen der menschlichen Leistung. Genauso wie ein Hammer dir dabei hilft, einen Nagel in Holz zu schlagen, werden kybernisierte Maschinen komplexe Arbeitsschritte ausführen, um das Erreichen eines bestimmten Ziels zu vereinfachen. Maschinen führen lediglich das aus, worauf sie programmiert wurden.

Mit den Worten Arthur C. Clarkes:
“Die verbreitete Vorstellung, die durch Comics und billigere Science-Fiction Geschichten begünstigt wird, nämlich dass intelligente Maschinen bösartige Wesen sein müssen, die dem Menschen feindlich gesinnt sind, ist so absurd, dass sie kaum der Widerlegung wert ist. Ich bin fast geneigt zu behaupten, dass nur unintelligente Maschinen bösartig sein können… Wer eine Maschine als lebendigen Feind betrachtet, zeigt bloß seine eigene Aggressivität. Je höher die Intelligenz ist, desto größer ist das Maß der Hilfsbereitschaft. Sollte es je einen Krieg zwischen Menschen und Maschinen geben, wäre leicht zu erahnen, wer ihn begonnen hat.” (Clarke, Arthur C., Profiles of the Future, NY Harper & Row, 1964, pp.226-227)

Die weitverbreitete Reaktion darauf, dass Maschinen die Arbeitsrolle des Menschen übernehmen, ist Misstrauen; wahrscheinlich ausgelöst durch unsere heutigen Problemen mit der Technologie. Von Autopannen bis zu Computerabstürzen, die heutige Gesellschaft scheint eine Hassliebe zur Technik entwickelt zu haben. Aber wie schon erwähnt, wird in einem monetären System alles zum Versagen produziert und entworfen, weil alles ein Produkt ist. Selbst die NASA mit ihrem Höchstbedarf an besten Materialien und Technologien muss mit einem bestimmten Budget auskommen und notfalls Einsparungen vornehmen. Das gewöhnliche Auto oder der Heim-PC werden da wohl kaum besser abschneiden. Beide Industriezweige haben eine enorme Sub-Industrie für Reparaturen und Instandhaltung. Wären Computer und Autos nicht zum Versagen entworfen, würden weltweit zig Millionen Menschen ihren Job alleine in diesen Sektoren verlieren.
Um also sicherstellen zu können, dass die kybernetisierten Maschinen, die wir entwickeln, aus den besten Materialien hergestellt und bestmöglichst programmiert sind, müssen wir das monetäre System hinter uns lassen, das Effektivität und Nachhaltigkeit verhindert. Es gibt keinen Grund, weshalb dein Kühlschrank, dein Ofen, dein Fernseher, dein Computer oder was auch immer in deinem Haushalt ist, nicht ein Leben lang ohne Reparatur halten könnte. Woher stammt diese Überzeugung? Weil die besten Materialien, die auf diesem Planeten vorhanden sind, wie z.B. Titan, eine Beständigkeit haben, die die Lebenszeit eines Menschen um Jahrtausende übertrifft. Die Produkte von heute werden aus den billigsten Materialien hergestellt, um die Gewinnspanne zu erhöhen. Die meisten Produkte für den Normalverbrauch werden heute entweder ganz oder in Teilen aus Plastik hergestellt. Plastik ist eines der billigsten synthetischen Materialien, die zur Verfügung stehen. Es ist nicht hitzebeständig und wird schnell spröde und bruchanfällig, so dass es nicht verwundert, das Produkte aus Plastik nicht lange halten, was auch beabsichtigt ist.
In einer vernünftigeren Welt würde so etwas nicht toleriert werden, und man würde nicht nur Industriemaschinen entwickeln, die eine extrem hohe Haltbarkeit und Lebensdauer haben, diese fortschrittlichen Maschinen werden eines Tages sogar in der Lage sein, sich selbst zu reparieren.
Autos von heute haben auf dem Armaturenbrett häufig verschiedene Warnleuchten, die anzeigen, wenn es ein Problem mit einem bestimmten Teil des Autos gibt. Diese Idee kann auf alle Maschinen derart ausgeweitet werden, sodass der Bordcomputer der Maschine ein Problem nicht nur “erkennt”, sondern dabei gezielt zusätzliche Maschinen zur Reparatur dieses Problems in Echtzeit einsetzt. Noch fortgeschrittener sind Materialtechnologien wie die “Form-Erinnerungs-Legierung”. Diese Metalle können sich tatsächlich an ihre Form erinnern. Im Falle einer Beschädigung der Maschinenhülle kann ein elektrischer Impuls in der betroffenen Sektion die Struktur wieder herstellen. Das Entscheidende ist, dass solche selbstreparierenden Maschinen und Strukturen zunehmend realistischer werden. Das Problem ist, dass die Herstellung solcher effizienten Produkte im monetären System nicht honoriert wird, sodass die meisten Menschen mit solch fortschrittlicher Technologie nicht in Berührung kommen und sich diese deshalb nicht vorstellen können.

Mit den Worten Thorstein Veblens:
“Wenn die produzierende Industrie unseres Landes vollständig als systematisches Ganzes organisiert und dann von kompetenten Technikern gelenkt wäre … um die Produktion von Gütern und Leistungen zu erhöhen, anstatt, wie bisher, von Geschäftsleuten missbraucht zu werden … um den Profit zu erhöhen, dann würde die daraus resultierende Produktionsmenge die derzeitige Produktion von Gütern und Leistungen sicherlich um mehrere hundert Prozent übersteigen.” (Veblin, Thorstein, The Engineers and the Price System, NY B.W. Huebsch, 1921, pp.120-121)

Der Mensch würde innerhalb dieser kybernetisierten automatisierten High-Tech-Industrieanlagen die Aufsicht übernehmen, und sonst nichts.

Ist das kybernetisierte Industriesystem erst einmal etabliert, bedarf es lediglich der Funktionskontrolle und entwicklungsabhängiger Ausbesserungen oder auch “Updates”. Es ist absehbar, dass unsere technischen Möglichkeiten im Laufe der Zeit noch erheblich zunehmen werden.

Aber was ist mit so komplexen Berufen wie Arzt, Architekt und dergleichen?
Fragen wir uns doch zunächst mal, was genau unsere berufliche Rolle ist.
Was genau machen ein Arzt, ein Zimmermann, ein Installateur, ein Architekt und andere bei ihrer Arbeit?
Sie erkennen und reagieren auf wahrgenommene Muster.
Wenn ein Arzt dich untersucht, tut er nichts anderes als sein gelerntes Wissen einzusetzen. Wenn du zu einem Dermatologen gehst, weil du vermutest, dass du ein Karzinom am Arm hast, wird der Dermatologe deine Haut untersuchen und sie dabei geistig mit erlernten Mustern abgleichen. Anschließend wird er noch eine Hautprobe nehmen, die er maschinell analysieren lässt. Das ist ein ‚technischer’ Prozess. Warum sollte man keinen Apparat entwickeln können, der in der Lage ist, deinen Arm zu scannen und sofort den Zustand zu erfassen? Ein moderner Computer mit optischer Technologie ist nicht auf das Sehspektrum des Menschen begrenzt. Er hat ein Erinnerungs- und Verarbeitungsvermögen, dass das eines Menschen übersteigt. Selbst Operationen, so kompliziert sie uns heute auch erscheinen, sind ein rein technischer Prozess. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Maschinen so weit fortgeschritten sind, dass sie einen Chirurgen ersetzen können. Bei manchen Operationen geschieht dies heute auch schon.

Dasselbe gilt für jeden anderen Beruf. Ein ‚Zimmermann’ wird damit beauftragt, bestimmte Strukturen herzustellen oder zu reparieren. Auch wenn seine Herangehensweise “kreativ” sein mag, basieren seine Entscheidungen dennoch auf physikalischen, geometrischen und materiellen Begebenheiten. Wenn etwas gebaut werden soll, ist es das Wichtigste, die geeignetesten verfügbaren Materialien zu kennen und die besten Baumethoden zur Verarbeitung dieser Materialien. Dieses Wissen ist rein technisch und bedarf keiner menschlichen Beurteilung. Und das bringt uns zu einer sehr heiklen Erkenntnis, die einen einschneidenden Effekt auf unsere Entwicklung auf diesem Planeten hat:

Die Delegierung von Entscheidungsprozessen an Computer ist der nächste Schritt.
Die nützlichen Aufgaben, die Menschen in der heutigen Gesellschaft übernehmen, sind im Grunde technischer Art. In Bezug auf körperliche Arbeit scheint dies offensichtlich, denn in Bereichen wie Fabriken und im Bau haben Maschinen die Rolle des Menschen bereits übernommen. Unbemerkt von den meisten wird jedoch auch unsere geistige Arbeit nun an den Computer abgegeben. Für wen sich dies fremd anhört, der sollte bedenken, dass selbst die Benutzung eines Taschenrechners die Delegierung einer Entscheidung an eine Maschine darstellt.
Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass der Einsatz unserer kognitiven Fähigkeiten mittels logischen Schlussfolgerungen zur Lösungen eines Problems nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip, ein rein technischer Vorgang ist, der auf den Informationen beruht, die uns zu einem gegebenen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Wenn beispielsweise ein defekter Wagen in die Werkstatt gebracht wird, wird der Mechaniker auf Basis seiner Fähigkeit der Mustererkennung und seiner assoziativen Erinnerung die Ursachen für das Problem finden und durch logische Schlussfolgerung die entsprechenden Lösungswege bestimmen. Das ist ein objektiver technischer Prozess.
Das menschliche Gehirn kann jedoch nur eine bestimmte Menge an Erinnerungen und intellektuellen Prozessen speichern. Eine moderne programmierte Maschine kann dagegen wesentlich mehr Daten als ein Mensch speichern und Informationen fortlaufend und schnell ohne Ermüdung verarbeiten. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Computer ist mit allen relevanten Daten des fraglichen Wagens programmiert. Er kennt jede Komponente, jede Schraube und jede elektrische Verbindung, etc. dieses Wagentyps. Er ist außerdem mit Daten über Physik ausgestattet, so dass er Funktionalität und Arbeitsweise des Wagens nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip in Verbindung setzen kann. Bei der Reparatur bestimmt der Mechaniker die physikalischen Eigenschaften so gut er kann, wählt dann aus dem Computersystem den Wagentyp und gibt eine Beschreibung des Problems ein, z.B. “der linke Frontscheinwerfer funktioniert nicht”. Der Computer würde dann umgehend alle relevanten Ergebnisse bezüglich des Scheinwerfers auflisten und dann eine Reihe von eingrenzenden Fragen präsentieren, die dem Mechaniker helfen, die Ursache für das Problem zu lokalisieren. Der Computer könnte angeben: “Prüfe Kabel 15b” und eine Darstellung liefern, in welchem Teil des Wagens diese Komponente zu finden ist. Findet der Mechaniker nun heraus, dass das Kabel intakt ist, gibt er diese Information wiederum in den Computer ein, und der Computer erarbeitet den nächsten logischen Prüfungsschritt. Der Computer fällt die Entscheidungen, der Mechaniker bringt ihn lediglich dazu.

Unterm Strich bleibt, dass es tatsächlich keinen Bereich menschlicher Arbeitsvorgänge gibt, die nicht durch Delegation der Entscheidungsfindung an Computer-Intelligenz im höchsten Maße perfektioniert werden könnten. Genau genommen ist das Einzige, das uns auf kognitiver Ebene noch von Maschinen unterscheidet, die Fähigkeit unseres Gedächtnisses zu komplexen Assoziationen. Kein Computer ist heute in der Lage, auf eine komplexe Frage in Deutsch zu antworten. Diese müsste erst in eine Sprache übersetzt werden, die der Computer versteht, zum Beispiel in eine mathematische Formulierung. Neue Bereiche, wie die der ‚künstlichen Intelligenz’, wachsen jedoch mit zunehmenden Möglichkeiten für diese Art des “Bewusstseins”. Irgendwann wird es möglich sein, dass komplexe Gedankengänge, die bisher nur dem Menschen möglich scheinen, von Computern nachgestellt werden können. Es gibt keine gegenteiligen Beweise.
Im nächsten Abschnitt wollen wir beschreiben, wie die neue humane Option, Arbeit und Entscheidungsfindung an ein hocheffizientes Computersystem zu übergeben, dazu beitragen kann, die Institution der traditionellen “Regierung” abzuschaffen.

Regierung:

“[Die] enorme und nach wie vor sich beschleunigende Entwicklung von Wissenschaft und Technologie wird nicht von einer gleichwertigen Entwicklung in Gesellschaft, Ökonomie und Politik begleitet … Wir … beginnen gerade erst, die Möglichkeiten zu entdecken, die sich für die Entwicklung unserer Kultur abseits von Technologie, vor allem im sozialen, ökonomischen und politischen Bereich auftun. Man kann mit Sicherheit sagen, dass … gesellschaftliche Erfindungen wie der moderne Kapitalismus, der Faschismus oder Kommunismus als primitive Experimente betrachtet werden können, um die moderne Gesellschaft an moderne Methoden anzupassen.” (Linton, Ralph, The Tree of Culture (New York: Alfred A. Knopf, 1959, pp 47-8) – Dr. Ralph Linton
Regierungen wie wir sie kennen, sind ein Nebenprodukt ökologischer Knappheit. Wie Mafiafamilien versuchen die Regierungen der Welt ihre gegenwärtigen Machtpositionen zu erhalten, indem sie aggressiv daran arbeiten, ihren ökonomischen Vorteil zu stärken. Alles, was eine Regierung tun kann, um die Gesellschaft zu organisieren, ist die Erlassung von Gesetzen, die Festlegung von Haushaltsplänen und die Erklärung von Kriegen. Sie sind mit den Produkten des monetären Systems verflochten. Vom Genozid an der Bevölkerung sich widersetzender Nationen bis zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung zum Erhalt der bestehenden Ordnung führt die Natur der Machterhaltung bedauerlicherweise zu einer Geschichte der von den Regierungen ausgehenden Verderbtheit. Der Grund für die Korrumpierbarkeit aller Regierungen auf diesem Planeten liegt darin, dass sie alle im selben monetären System existieren. Sie unterscheiden sich nicht von Unternehmen, die in diesem System überleben wollen. Sie stehen alle in Konkurrenz zueinander, bilden periodisch “Weltmachtsstellungen”, die sich alle paar hundert Jahre verschieben.

Um die Bevölkerung zu kontrollieren, müssen traditionelle Regierungen ein einheitliches Wertesystem forcieren. Wenn die Führer eines Landes wollen, dass die Bevölkerung einen Krieg unterstützt, stellen sie Statuen großer “Kriegshelden” auf und nutzen die Medien, um die “Ehrbarkeit” des Militärs zu propagieren. Oft führen sie auch “Gott” an und weisen darauf hin, dass ihr Krieg ein Kampf gegen das “Böse” ist. Diese Manipulation hält die unwissende Öffentlichkeit auf ihrer Seite und begrenzt ihre Weltanschauung. Albert Einstein sagte einst: “Patriotismus ist eine Krankheit”. Die Behauptung einer Person, dass die USA die beste Nation auf der Erde ist, ist gleichzusetzen mit der Behauptung “Weiße sind Gottes erwählte Rasse”. Patriotismus ist nichts weiter als Rassismus per Flagge. Tatsache ist, dass Regierungsentscheidungen auf den begrenzten Eigeninteressen einer Elite basieren, genau wie in Unternehmen. Das ist zerstörerisch und untragbar.

Wenn wir wie bereits erwähnt über die Probleme dieses Planeten nachdenken, sei es über die Armut Afrikas bis hin zur Zerstörung des Regenwalds am Amazonas, dann erkennen wir, dass jedes Problem im Leben eigentlich ein technisches Problem ist.

Genau aus diesem Grund ist es unvernünftig an traditionellen Meinungen zur Problemlösung festzuhalten, weil unsere technische Erkenntnis nur dann zu Antworten gelangt, wenn wir die wissenschaftliche Methode mit allen zusammenhängenden bekannten Variablen anwenden. Liest man nur eine Seite eines Buches und legt es dann beiseite, kann man sich durchaus eine “Meinung” über das ganze Buch machen, genau wie jemand, der das ganze Buch gelesen hat. Aber welcher Einschätzung vertraut man eher? Der, die auf dem Lesen einer Seite beruht, oder der, die auf dem Lesen des ganzen Buchs beruht?
Mit anderen Worten: Je mehr Informationen zur Entscheidungsfindung berücksichtigt werden, desto exakter wird die Entscheidung ausfallen. Wie schon beschrieben, können computergesteuerte Maschinen sowohl von der Rechenleistung als auch von der Ausdauer effizienter arbeiten als Menschen. Unser Verstand ist technisch nicht mit einem Computer zu vergleichen, der auf Billionen von Bits an Informationen aus einer riesigen Informationsdatenquelle zugreifen und diese blitzschnell auswerten kann. Die Übertragung der Entscheidungsfindung an eine maschinelle Intelligenz ist der nächste Schritt der gesellschaftlichen Evolution. Dieser Vorgang reduziert menschliche Fehler in hohem Maße und beseitigt gefährliche Verzerrungen, und Subjektivität der Befunde.

Aufgrund unserer begrenzten sensorischen und kortikalen (Bereich der Gehirnrinde) Ausstattung kann niemand auf der Welt alles wissen. Unsere Sinne sind beschränkt. Unsere Augen können nur einen Bruchteil des elektromagnetischen Felds sehen, weshalb es durchaus sinnvoll ist, die Entscheidungsfindung an Computer zu übertragen, da sie diese Einschränkungen nicht haben. Computer als Hilfsmittel können Probleme lösen, die Menschen aufgrund der Einschränkung ihrer Leistungsfähigkeit nicht lösen können. Das unterscheidet sich nicht vom Einsatz einer Brille, um besser sehen zu können. Brillen sind ein technisches Werkzeug, eine Erweiterung des Menschen, mit dem er besser sehen kann. Kybernisierte Maschinen sind ebensolche Werkzeuge, die unsere Fähigkeiten erweitern. Die Menschheit hat die Fähigkeit sich durch technologische Erfindungen zu verbessern. Wir müssen das erkennen und dieses Potenzial ausschöpfen.

In einer Ressourcenbasierten Ökonomie treffen Menschen keine Entscheidungen, sie gelangen zu ihnen durch den Gebrauch fortschrittlicher technologischer Werkzeuge in Verbindung mit wissenschaftlicher Methodik. Es gibt keinen “republikanischen” oder “liberalen” Weg, ein Flugzeug zu konstruieren… warum sollten wir also diese veraltete Weltanschauung auf die Gesellschaft anwenden? Wenn wir erkennen, dass die Gesellschaft eine technologische Erfindung mit variablen Komponenten ist, wie es auch im Flugzeugbau variable Komponenten gibt, dann sollte unsere Orientierung an sogenannter “Regierung” rein wissenschaftlich sein. “Politik” ist überholt, denn ihre Prozesse sind zum größten Teil subjektiv und lassen sich wissenschaftlich nicht belegen. Politik ist ein Auswuchs des monetären Systems und der Knappheit. Wir müssen auf ein neues Paradigma hinarbeiten, weg von der Mangelverwaltung hin zur Erschaffung und Verteilung des Überflusses.

Die Regierung und das Konzept des Staates wird letzten Endes überwunden werden und durch ein objektives System der globalen Ressourcenverwaltung und technologischen Organisation ersetzt. In einem System des Wohlstands hat der “Staat” wie wir ihn kennen, keine Existenzgrundlage mehr. Die Regierung wird ebenfalls ein kybernisiertes System werden, das direkt mit der Industrie verbunden und damit verantwortlich für die Produktion und Verteilung von Gütern und die Umweltschutz- und Ressourcenverwaltung sein wird. Die strukturelle Grundlage dieser “Regierungsform” wird im Folgenden versinnbildlicht:

1) Eine zentrale Datenbank mit einem vollständigen Katalog aller bekannten Materialien und technologischen Wissens über Problemlösungen und Erfindungen. Wie bereits erwähnt besitzen Computer die Fähigkeit, Informationen zu katalogisieren und in weit größerem Umfang logisch zu berechnen, als Menschen dies tun. Nur Computer sind in der Lage, unter Einbeziehung des gesamten Wissens zu Entscheidungen zu gelangen, die auf der Grundlage aller verfügbaren Informationen logisch berechnet wurden. Zur Verdeutlichung: Die effizientesten Entscheidungen sind die, die unter Berücksichtigung aller relevanten Variablen erzielt wurden. Der Beginn der Entwicklung einer zentralen Computerdatenbank, die alle verfügbaren Daten, von sämtlichen Eigenschaften aller Elemente des Periodensystems bis zur vollständigen Geschichte aller technologischen Erfindungen enthält, ist zum Greifen nahe. Ist dieses Assoziativsystem erst einmal geschaffen, das Computern inhaltliche Kreuzverweise zwischen allen bekannten Disziplinen erlaubt, haben wir ein Werkzeug ungeahnter Mächtigkeit zu unserer Verfügung. Unsere physischen und kognitiven Einschränkungen werden uns nicht länger behindern, da die Interaktion mit diesem Datenbankprogramm eine neue Methode zur Problemlösung und Erfindung darstellt. Dies könnte sogar in der simplen Form einer Internetseite funktionieren. Man gibt ein Problem oder eine Frage in die Datenbank ein und erhält anhand des aktuellen Wissensstands das bestmögliche Ergebnis.
Dieser Prozess der Abfrage und Interaktion unterscheidet sich wiederum nicht vom Einsatz eines Taschenrechners, aber dieser neue “Taschenrechner” ist mit einem leistungsfähigen Assoziationssystem und einer umfangreichen Datenbank ausgerüstet, sodass er nicht nur mathematische Aufgaben verstehen und berechnen kann, sondern auch Aufgaben aus der Physik, der Biologie, der Astronomie und jeder anderen Wissenschaftssparte.
Sehr wahrscheinlich verfügt das US-Militär bereits über ähnliche Datenbanken und Programme zur Entscheidungsfindung für Kriegsstrategien.
Damit dieses System effektiv ist, muss es unabhängig davon über Echtzeitinformationen über den Planeten verfügen, damit es weiß, welche Ressourcen verfügbar sind. Dies erfordert ein weltweites sensorisches Netzwerk. Mit anderen Worten:

2) Ein erdumfassendes autonomes Nervensystem mit Umweltsensoren in allen relevanten Gebieten der Erde, das verwertbare Rückmeldungen zu allen Ressourcen, Vorgängen und anderen Umweltbelangen liefert. Dieses Nervensystem ist direkt mit dem gerade genannten Zentralcomputer verbunden. Dieses ganzheitliche System behält den Überblick über alle Ressourcen auf dem Planeten und erkennt gleichzeitig Umweltschwankungen wie Erdbeben und andere Naturphänomene, vor denen die Menschen gewarnt werden sollten. Die Datenbank verfügt auch über statistische Erhebungen über die verfügbaren Ressourcen, die Nutzpflanzen, das wissenschaftliche und technologische Personal, den Transport, über Forschungszentren, medizinische Einrichtungen, Schulen und so weiter. Das alles wird nicht über Nacht realisierbar sein, aber wenn wir mit dem Aufbau regionaler Systeme beginnen und diese mit der Zeit weltweit vernetzen, könnten wir es früher schaffen als wir es für möglich halten.
Dieses Netzwerk versorgt die Zentraldatenbank mit Informationen über die Verfügbarkeit von Ressourcen, während der Zentralcomputer die Produktion fortwährend an das dynamische Gleichgewicht des Planeten anpasst. Natürlich kann dieses System nur dann umgesetzt werden, wenn alle Nationen uneingeschränkt zusammenarbeiten. Auf diesen Aspekt wird in Kapitel 9 eingegangen.

3) Interdisziplinäre Technikerteams beaufsichtigen das System und richten Forschungsprojekte so aus, dass sie zu Wachstum, Leistungsfähigkeit und sozialer Entwicklung führen. In einer optimierten Version dieses Systems würden wahrscheinlich nicht mehr als 5% der Bevölkerung erforderlich sein, um das Ganze am Laufen zu halten. Je optimierter und leistungsfähiger unsere Technologie und Methoden werden, desto kleiner wird dieser Anteil.

Natürlich fragen viele Leute: ”Was wäre denn mit der Demokratie? Ist dieses System eine Demokratie? Wie nehme ich am System teil? Wählen wir die interdisziplinären Teams?”
In einer ressourcenbasierten globalen Ökonomie, in der “Industrie” und “Regierung” in einem kybernisierten System zusammengefasst sind, welches fortschrittliche Computer mit Problemlösungsdatenbanken und weitreichenden planetarischen Sensoren verbindet, verlieren die traditionellen Konzepte von Politik, Wahlen und dergleichen ihre Bedeutung und ihre Grundlage. Auch wenn dieser Gedanke viele traditionsbewusste Leute erschreckt, muss wiederholt werden, dass unsere Probleme im Leben ausschließlich technische sind.
Demokratie in der heutigen Welt ist eine Illusion. Sie war es immer. Die Leute denken, dass sie in unserem gegenwärtigen System eine “Wahl” haben, weil sie einen Knopf auf einem Wahlautomaten drücken und irgendeine vorher ausgewählte Person an die Macht setzen können. Sobald diese Person einmal an der Macht ist, hat die Öffentlichkeit selbst keine Macht mehr. Wählten Sie das Weltraumprogramm? Wählten Sie die Regierung des neuen Präsidenten? Wählten Sie die Steuersenkung? Wählten Sie, wo Autobahnen oder Stromnetze hingebaut werden? Wählten Sie den Krieg im Irak? Nichts von alledem wählten sie.
Das traditionelle Konzept einer “mitbestimmenden Demokratie” ist ein grausamer Witz. Das Spiel wurde benutzt, um der Öffentlichkeit die Illusion von Kontrolle zu geben, während die verzerrten Wahrungsmächte an der Spitze fortfahren das zu tun, was immer sie auch wollen. Es gab zu keiner Zeit in keinem Land je eine wirkliche Demokratie, und es wird nie eine geben, solange das Währungssystem in Kraft ist und die Knappheit aufrechterhalten wird.

Wie würde also eine Person an einer Ressourcenbasierten Ökonomie teilnehmen?
Zuerst würde sie mit dem zentralen Datenbanksystem kommunizieren, das wahrscheinlich die Form einer weiterentwickelten Webseite hätte, zu der jede Person Zugang hat. Sie würde dann ihren Vorschlag eingeben. Die zentrale Datenbank mit ihrem historischen Wissen und vollständigem Zugriff auf alle wissenschaftlichen Bereiche würde dann das Konzept auf seine wissenschaftliche und technische Richtigkeit hin analysieren und anhand des gegenwärtigen Kenntnisstands und der Verfügbarkeit die Optimierung der benötigten Materialien durchführen. Wenn der Vorschlag logisch sinnvoll ist und die optimierten Rohstoffe zur Verwirklichung verfügbar sind, würde sie ihn an die interdisziplinären Teams weiterleiten, die die Umsetzung des neuen Vorschlags überwachen und ihn in das System einordnen.
Diese interdisziplinären Teams würden durch das zentrale Datenbank-Programm gewählt und organisiert, basierend darauf, was sie bisher zum System beigetragen haben. Dies ist eine ehrliche “Wahl”, die darauf beruht, was eine Person getan hat, und nicht darauf, was sie versprochen hat.
Zudem fehlt der Furcht der Öffentlichkeit vor traditioneller “Korruption” jegliche Grundlage, da Korruption nicht weiter honoriert wird. Die interdisziplinären Teams erhalten keinerlei Bezahlung in irgendeiner Form, denn ihre erweiterte Weltanschauung hat ihnen bewusst gemacht, dass ihre Belohnung die Früchte der Gesellschaft als Ganzes sind und sie tragen dazu bei, weil sie es wollen! Denen, die dem Glauben an das Belohnungswährungssystem verfallen sind, und für die Geld der einzige “Anreiz” ist, etwas zu tun, sei gesagt, dass tagtäglich Millionen von Menschen auf der ganzen Welt ehrenamtlich für das Gemeinwohl arbeiten. In einer Gallup-Studie von 1992 gaben mehr als 50% der amerikanischen Erwachsenen (94 Millionen Amerikaner) an, freiwillig durchschnittlich 4,2 Stunden pro Woche für Sozialleistungen erbracht zu haben, was insgesamt 20,5 Milliarden Stunden ergibt! (Hodgkinson & Weitzman, Giving and Volunteering in the United States: Findings from a National Survey, 1992, p2) Dies ist ein unglaublicher Triumph für den menschlichen Gemeinschaftsgeist, denn sogar mit der durch das Währungssystem erzeugten Krankheit des Egoismus bemühen sich Menschen noch immer, einander zu helfen und der Gesellschaft ohne Belohnung zu dienen.
In Zukunft werden diejenigen, die beschließen, im kybernetisierten industriellen System zu arbeiten, dies tun, weil es eine Ehre ist, dem Wohl der Menschheit zu dienen. Sie verstehen, dass es in ihrem Eigeninteresse ist, darauf zu achten, dass die Menschheit zusammen für das Gemeinwohl lebt und arbeitet. Die Belohnung in einer Ressourcenbasierten Ökonomie ist die kontinuierliche Verbesserung der Gesellschaft für alle.

Mit den Worten Margaret Meads:
“Wenn Sie genau hinschauen, sehen sie, dass uns wirklich etwas bedeutet, was für Menschen das Leben wirklich lebenswert macht, von irgendeiner Art ehrenamtlicher Tätigkeit abhängt.” (Krikorian, Robert “Have you noticed… “, Vital Speeches of the day, 1985, p 301)

In einer Ressourcenbasierten Ökonomie ist die Teilnahme für jeden möglich, weil alle Probleme grundlegend als technisch anerkannt werden. Der Grad, in dem eine Person beiträgt, hängt lediglich von der Ausbildung dieser Person ab und deren Fähigkeit, Probleme zu lösen.
Deshalb ist eine umfassende Ausbildung so wichtig.
In der heutigen Gesellschaft wird die Öffentlichkeit so unwissend und geistlos wie möglich gehalten. Auf diese Weise kann die Regierung die Kontrolle behalten. In einer Ressourcenbasierten Ökonomie ist das Ziel des Schulsystems, Menschen zur Entwicklung höchster Intelligenz und größtem Bewusstsein anzuregen. Warum? Weil dann jeder mitwirkt und große Beiträge dazu leistet, unsere soziale Entwicklung und das Leben aller weiter zu verbessern.

Zusammenfassung von Kapitel 5:
Wer trifft die Entscheidungen in einer Ressourcenbasierten Ökonomie? Niemand. Man gelangt zu Entscheidungen durch den Gebrauch wissenschaftlicher Methoden und den Einsatz von Computern, die in Echtzeit Bestandsmeldungen der Umwelt erhalten, sowie einer zentralen historischen Datenbank mit allen bekannten technischen Informationen, die durch sich weiterentwickelnde interdisziplinäre Teams gepflegt wird. Diese Kombination könnte man das Kybernetisierte Industrielle System nennen. Dieses verringert fehlerhafte Befunde und Subjektivität. Wir wollen nicht, dass Menschen von Regierungen kontrolliert werden. Wir möchten wissenschaftliche Methoden anwenden, um zu den angemessensten Entscheidungen zu gelangen.
Letztendlich besteht die einzig wirkliche Aufgabe der Gesellschaft auf der ganzen Welt
(1) in der Produktion von Waren und Dienstleistungen, die für alle gleichmäßig vorhanden sind,
(2) in Forschungsprojekten und Schulsystemen, um unser Wissen, Verständnis und Anwendungsgebiete zu erweitern, und
(3) in der kontinuierlichen Überwachung der Bodenschätze und der Atmosphäre, zu deren Bestandsaufnahme und der Meldung möglicher Umweltprobleme, was es uns ermöglicht, eine unberührte Umwelt wiederherzustellen und zu erhalten.
Ohne die Verschwendung von Energie und Rohstoffen durch Kriege und andere Aspekte des Währungssystems könnten wir uns um die wahren Gefahren für die Menschheit kümmern, wie z.B. unvorhergesehene Ereignisse wie Tsunamis, Erdbeben, Krankheiten und Seuchen. Die einzigen wirklichen Probleme im Leben sind die Probleme aller Menschen.

weiter zum Kapitel 6: Städte, die denken

SOURCE: TZM – RBE (Stand: 27.10.2011)

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