Soziale Netze und du.

Viele von uns haben soziale Netze (social networks) schon vor langer Zeit ausprobiert, sind in einigen angemeldet oder sind sogar immer mehr süchtig danach geworden! Andere weigern sich jedoch ihr privates Leben mit anderen zu teilen.

Unsere Daten sind doch das wertvollste, was wir haben. Das meinen zumindest viele, insbesondere die Social Networks Verweigerer und ggf. auch die stillen Mitleser, die sich noch nie getraut haben einen Tweet in die weite Welt abzuschicken oder etwas völlig banales bei Facebook zu posten, dafür aber ggf. fleißig bei anderen mitlesen

Das ist zwar korrekt, aber darum geht es hier nicht. Unser Wissen ist eigentlich noch mehr Wert und dennoch teilen es viele mit der Welt und zwar mit Erfolg! Bestes Beispiel: wikipedia! Die jüngere Generation macht es uns eigentlich schon länger vor: Videoblogs auf Youtube zeigen, wie man die Massen mit dem Meduim „Internet“ richtig erfolgreich erreicht.
Wozu braucht man das aber? Du bist kein Star oder kein Journalist und möchtest auch nicht wirklich einer werden. Aber…
Durch die Möglichkeit unsere augenblicklichen Gedanken, womöglich sogar direkt von unterwegs von einem mobilen Gerät mit Freunden – via Facebook, Geschäftspartnern – via Xing o. LinkedIn oder gar mit der Welt – via Twitter mitzuteilen, öffnen wir uns neue, bis vor wenigen Jahren noch nicht existierten Möglichkeiten. Wir werden gelesen, gehört und gesehen, möglicherweise sogar beurteilt und kritisiert. Es ist es ein neuer und wunderbarer Weg sich weiter zu entwickeln, in dem existierten Bekanntschaftskreis doch noch neue Gleichgesinnte zu treffen oder gar komplett neue Bekanntschaften rund um die Welt zu schließen, sofern man natürlich selbst nichts zu verstecken hat.

Ja, die Grundvoraussetzung ist natürlich: man muss sich öffnen, es einfach zulassen und selbst aktiv werden. Wie viel tatsächlich privates man von sich Preis gibt und wie viel davon gefährlich für einen selbst werden kann, das muss aber am Ende jeder für sich entscheiden.

Übrigens: AGB durchlesen beim Registrieren macht kein Spass, man sollte dies aber tun, um später nicht doch noch überrascht zu werden.
Was Facebook angeht, so ist man dort mit den Daten am Anfang wirklich etwas zu leichtsinnig umgegangen und damit auch für viel Wirbel gesorgt, doch auch „Person of the Year 2010“ hat dazugelernt und nun kann man dort die Privatsphäre ziemlich differenziert konfigurieren, was auch jeder dort angemeldete tun sollte.

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